Klavier- und Keyboardunterricht
in Rastede, Wiefelstede, Loy,
Wahnbek, OIdenburg und Umgebung
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Stichwörter:
Keyboardlehrer, Klavierlehrer, Klavier, Keyboard, Schule, Musikschule,
Musikunterricht, Klavierunterricht und Keyboardunterricht von
examiniertem Musikpädagogendagogen, Markus Fiedler, Klavierlehrer,
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Bokelerburg , Kleinenfelde , Leuchtenburg , Südende , Hankhausen ,
Wahnbek , Oldenburg, Rastede und Umgebung von examiniertem
Musikpädagogen

Zum Unterricht
Sehr
geehrter Kunde, die häufigsten Fragen, die andere Kunden an mich
gestellt haben, sind hier in einer kurzen Liste zusammengefasst. Ich
hoffe dass im Folgenden auch Ihre Fragen beantwortet werden. Falls
nicht, rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir eine Email.
Muss ich in den Ferien Unterrichtsbeiträge bezahlen?
Nein! Sie zahlen nur für die tatsächlich erteilten Unterrichtsstunden. Schauen Sie dazu hier nach.
Gibt es eine Vertragsbindung?
Nein! Sie können jederzeit den Unterricht beenden.
Gibt es bei Ausfallstunden bedingt durch Krankheit der Schüler Nachholstunden?
Ja!
Bis zu 2 ausgefallene Unterrichtsstunden im Jahr werden am Anfang oder
am Ende von Schulferien kostenlos nachgeholt. Sollte ich (der
Musiklehrer) erkranken, werden diese Stunden in der Regel nicht
nachgeholt. Die Kosten der nicht erteilten Unterrichtsstunden
verrechnen Sie dann aber mit dem ursprünglich vereinbarten
Unterrichtsbeitrag für den betreffenden Monat.
Warum
sollte man ein
Tasteninstrument erlernen?
Die Antwort muss
lauten: “Weil man Spaß am Musikhören und am Musikmachen
hat und
unbedingt mehr über Musik in all ihren Teilbereichen lernen möchte.“
Falls Sie andere Begründungen finden, wie z.B., dass man über den
Musikunterricht seine Konzentration fördern kann, dass die Feinmotorik
trainiert und das Lernverhalten als solches positiv beeinflusst wird,
dann sind das Effekte, die man mit Musikunterricht auch erzielen kann.
Sie sollten aber nicht der Hauptantrieb zum Musikmachen sein.
Wie
ist der Klavier-
und Keyboardunterricht aufgebaut?
Der Musikunterricht
an beiden Instrumenttypen unterscheiden sich in der Anfangsphase nur
unwesentlich. Beim Erlernen der Tasteninstrumente fängt man mit
Fingerübungen an, um die Feinmotorik zu schulen. Im Alltag wird es
Nichtmusikern schwer fallen, ihre Finger einzeln zu bewegen, z.B. mit
einem Finger der Hand ohne nennenswerte Bewegung der restlichen Finger
die Handfläche zu berühren. Besonders schwer fällt das mit
Mittelfinger, Ringfinger und dem kleinen Finger. Die Begründung liegt
darin, dass viele Menschen ähnlich wie Affen diese lediglich als
Unterstützung für Zeigefinger und Daumen beim Greifvorgang nutzen und
daher zumeist Gliedmaßen ihrer Hand gleichzeitig bewegen und nie
erlernt haben, dass man diese auch tatsächlich einzeln bewegen kann.
Das Beweglichkeitsstraining der Finger erstreckt sich in
unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden über die gesamte
instrumentalmusikalische Ausbildung.
Mit
Melodieübungen wird zuerst die rechte, danach die linke Hand trainiert.
Im Tonraum von c bis g werden Melodien mit der rechten Hand mit nicht
mehr als fünf Tönen erlernt. Dies erleichtert das Spielen für Anfänger
sehr, da sie so jeder Klavier- oder Keyboardtaste einen Finger der
rechten Hand fest zuordnen können. Im nächsten Schritt spielt die linke
Hand zur Melodie der rechten Hand zunächst einfache monophone
(eintönige) Bassbegleitungen, die sich aus den Grundtönen der Harmonien
des Stückes zusammensetzt. Später werden ganze Akkorde und deren
Brechungen in verschiedenen 2/4-, 3/4- und 4/4- Rhythmusmustern
erlernt, noch später die gleichberechtigte Nutzung der rechten und
linken Hand.
Nach und
nach werden neben der Erweiterung des Tonraumes in beiden Händen und
der Schulung der motorischen Fähigkeiten alle wichtigen Symbole und
Zeichen der abendländischen Notation erarbeitet. Da die meisten
Keyboards inzwischen über eine anschlagsemfindliche Tastatur verfügen,
können Phrasierungen und verschiedene Lautstärken ähnlich wie am
Klavier auch sehr schön am Keyboard erlernt werden. Keyboard- und
Klavierspieler erarbeiten den Bassnotenschlüssel sowie die
Akkordsymbolschreibweise gleichermaßen.
In
späteren Phasen des Musikunterrichts werden Stücke der alten Musik (im
Wesentlichen Barock und Klassik) sowie moderne Stücke aus Jazz- und
Popmusik erarbeitet, wobei hier erste deutliche Unterschiede zwischen
Klavier und Keyboard in der Stückauswahl zu Tage treten. Nicht jedes
Klavierstück kann am Keyboard, nicht jedes Keyboardstück kann am
Klavier ohne technische Schwierigkeiten erlernt werden.
Hier wird
weitestgehend auf die Wünsche der Schüler eingegangen. Erfahrungsgemäß
neigen Schüler sowohl am Klavier als auch am Keyboard zuerst dazu,
populäre Musik erlernen zu wollen.
Die Stücke
werden dabei so gewählt, dass sie einen kontinuierlichen Fortschritt
der feinmotorischen Fähigkeiten gewährleisten. Fortgeschrittene können
Jazzimprovisation und Grundlagen der Musikkomposition erlernen, wenn
sie es möchten.
Da das
Keyboard unterschiedlichste Klänge produzieren kann und das in einer
Musikgruppe regelmäßig genutzt wird, ist es sinnvoll, den Umgang mit
diesen Klängen (im Wesentlichen Klavier, E-Piano, Hammondorgel,
Streicher) im Unterricht als Keyboardlehrer zu thematisieren.
Wann
sollte man mit
Keyboard- und Klavierunterricht beginnen?
Auf diese Frage kann
man als Klavierlehrer keine genaue Antwort geben. Es ist durchaus
sinnvoll, dass sich Kinder spielerisch schon in sehr jungen Jahren der
Tastatur nähern. Instrumentalunterricht kann schon mit fünf Jahren auf
ebenso spielerische Weise beginnen. Das Erlernen von Musik nach Noten
erscheint nicht vor dem sechsten Lebensjahr sinnvoll.
Sie können
auch mit 66 Jahren und mehr noch ein Musikinstrument erlernen. Zwei
ältere Schülerinnen im Alter von 64 Jahren und 73 Jahren nehmen bei mir
derzeit Keyboardunterricht. In diesem Alter lernen Sie
selbstverständlich langsamer als ein Jugendlicher. Solange sie aber
etwas hinzulernen und Spaß an der Musik haben, lohnt sich der
Musikunterricht.
Wann
sollte man mit dem Musikunterricht aufhören oder den Keyboardlehrer
bzw. den Klavierlehrer wechseln?
Wenn man
über mehrere Unterrichtsstunden hinweg keinen Spaß mehr an der Musik
hat und/oder nichts mehr hinzulernt.
Sind
Noten unbedingt
wichtig zum Erlernen von Musik?
Klare Antwort: Nein!
Aber man sollte sie trotzdem erlernen. Richtig ist: Man kann jede Art
von Musik auch über das Gehör erarbeiten und spielen lernen. Dies geht
bei bestimmten Musikstilen unterschiedlich schwer. Man wird beim
Spielen nach Gehör eher Pop- und Jazzmusik spielen, als z.B. eine
Beethoven-Sonate.
Richtig
ist auch: Die Beethoven-Sonate wie viele andere Stücke der alten Musik
sind wesentlicher Bestandteil unserer abendländischen Musikkultur. Um
diese Stücke zu erlernen, benötigt man dringend Noten. Es ist daher
nicht sinnvoll, einen Klavierunterricht ohne Noten zu gestalten. Nicht
zuletzt dienen Noten den Schülern als Orientierungshilfen für ihre
Hausaufgaben. Es gibt aber deutliche Unterschiede im Umgang mit Noten
zwischen klassischer Musik und populärer Musik. Popmusik beinhaltet
zwangsläufig auch verschiedene Grade der Improvisation, also des freien
Musikmachens ohne passende Notenschrift. Den Schülern, die oft nach
Gehör spielen, fällt diese hohe Kunst des Musikmachens sehr leicht.
Noten sind
neben vielen anderen modernen Medien wie Musikkassetten und CDs nur ein
Mittel zu dem Zweck, Musik für andere erfahrbar zu machen und
festzuhalten. Es erscheint heutzutage nicht sinnvoll, sich sklavisch
genau an Notenschrift zu halten, vielmehr sollten Noten als Hilfsmittel
zum Erlernen und Spielen eines Stückes begriffen werden. Erst die
richtige Interpretation der
Noten, ein leichtes
Verlängern der einen
Note, ein bewusstes Verkürzen oder gar Weglassen der anderen
Note macht
aus einem Stück wunderbare Musik.
Besonders
deutlich wird dies bei der Notation von Jazzmusik. Aus einer stark
vereinfachten Darstellung der Melodie und Akkordsymbolen muss sich der
Musiker die teilweise hochkomplexe Struktur eines Stückes
zusammendenken. Schüler werden auf diese Weise befähigt, Musik
ästhetisch und funktional zu begreifen und können während des
Musizierens Entscheidungen treffen, die das jeweilige Stück verbessern.
Dieser eigenverantwortliche Umgang mit Musik ist das Ziel des
Musikunterrichts.
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